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RTC Weilerswist 1974 e.V.

Etappenfahrt 2008

       

"RTC Weilerswist auf großer Tour durch die „französischen Alpen“

 

01. bis 10. August 2008

 

Dem Organisator Horst Kolwinski an dieser Stelle noch mal Vielen Dank für die viele Arbeit und die guten Ideen.

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Alle 22 Radtouristiker des RTC Weilerswist sind wohlbehalten von der  Etappenfahrt durch die französischen Alpen zurück- gekehrt. Hinter ihnen liegen zehn erlebnisreiche Tage, die sportlich gesehen einmalig in der mittlerweile 34jährigen Vereinsgeschichte waren.

 

Nach über einjähriger intensiver Planung der „Grande Boucle des Alpes“ durch den Schatzmeister Horst Kolwinski wurden neun Etappen zwischen 65 und 153 km bei einer Gesamt-streckenlänge von 852 km in Angriff genommen.

 

Die Tour führte von Bern über Bulle nach Montreux am Genfer See; von dort über Martigny im Rhone-Tal, Chamonix, Megeve, Bourg St.Maurice, Val d´Isere, Briancon, Guillestre und Castellane nach Tourettes in der Nähe von Grasse. Hier in der Provence endete die Tour beim ehemaligen RTC-Geschäfts-führer Hans Henseler, der seit 2001 in Südfrankreich lebt.

Auf dem Weg dorthin bezwangen die 34 bis 71jährigen Rad-sportler des RTC Weilerswist insgesamt 15 Alpenpässe mit insgesamt über 14.800 Höhenmetern. Col de l´Iseran (2770 m), Col du Galibier (2647 m), Col d´Izoard (2361 m), Col de Vars (2111 m) und Col d´Allos (2247 m) – für Radsportkenner und „Tour de France-Enthusiasten“ alles Pässe der soge-nannten „Hors Categorie“ – wurden mit dem Rennrad erklom-men. Selbst die nicht so hohen Alpenübergänge, wie der in der Schweiz liegende Col de la Forclaz (1527 m), der Col des Saisies (1633 m) und vor allem der Cormet de Roselend (1968 m) forderten die letzten Kraftreserven und kosteten manchen Schweißtropfen. Bezeichnenderweise wiesen alleine 330 km der Gesamtstrecke eine Steigung von 7% und mehr auf.

Auf den zahlreichen Abfahrten wurden dann als Entschädigung für die Mühen des Bergauffahrens Spitzengeschwindigkeit von bis zu 85 km/h erreicht. Nach einem Ruhetag in der Provence führte die letzte Etappe über gut 100 km dann bei allerdings etwa 40°C an die Gestade des Mittelmeers bei Frejus und bildete so einen gelungenen Abschluss der allen Teilnehmern in guter Erinnerung verbleibenden Tour.

Als Besonderheit bleibt zu erwähnen, dass es bis auf einen glimpflich verlaufenden Sturz, noch nicht mal einen „Plattfuß“ oder sonstige Pannen gab und uns der Wettergott sehr hold war.

Vielen Dank auch an Hans Henseler für die freundliche Unter-

stützung und Bewirtung !